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Die Alster, neben der Elbe der zweite wichtige Fluss durch Hamburg, kann fast auf gesamter Länge (ca. 40 km) befahren werden. Die Alster entspringt in Schleswig- Holstein, nordöstlich von Norderstedt und ist ab Naherfurt bei Kayhude zur Befahrung freigegeben.
Aufgrund ihrer Länge sollte man sich die Strecke allerdings in mehrere „Portionen“ einteilen.(z.B. Naherfurt bis Poppenbüttel, Poppenbüttel bis Außenalster, Alsterkanäle). Sie können also aus vielen Varianten wählen.
Die erste Einsatzstelle befindet sich bei der Straßenbrücke B432 bei Naherfurt, die aber nur bei viel Wasser genutzt werden sollte.
„Wassersicherer“ ist die Einsatzstelle beim Gut Stegen, ein paar Kilometer flussabwärts. Dennoch sollte man sich im gesamten Oberlauf der Alster nicht vor nassen Füßen scheuen, da es teilweise recht flache Stellen gibt!
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Der Oberlauf der Alster zeichnet sich durch einen kurvigen Verlauf durch eine wunderschöne naturbelassene Landschaft aus. Hier muss nach jeder, manchmal recht engen Kurve mit einer neuen Entdeckung gerechnet werden. Teilweise ist das Umfahren von Hindernissen wie Bäumen im Wasser erforderlich. Phantasie und ein bisschen Können sind gefragt!

Es gibt auch ein paar „unüberwindbare“ Hindernisse. Wehre und Schleusen finden sich an folgenden Stellen:

  • bei Heidkrug (kurzer Umtrageweg)
  • Wehr Sandkrug
  • Rade
  • Wulksfelde, (kurzer Umtrageweg)
  • Alte Schleuse Wohldorf, mit Rollenbahn
  • Alte Schleuse Mellingburg, mit Rollenbahnen (kurzer Umtrageweg)
  • Poppenbüttel, alte Schleuse, mit Rollenbahnen (kurzer Umtrageweg)
  • Fuhlsbüttel, neben der Schleuse, mit Rollenbahn

Erreicht man den Großraum Hamburg, führt die Alster, zu Beginn noch naturbelassen dann aber zunehmend begradigt, an Parks und Villengrundstücken vorbei, bis sie schließlich in die Außenalster „mündet“.
Auch die Alsterkanäle in Hamburg sind ein lohnender Paddelausflug und man kann die Stadt einmal von einer ganz anderen Seite kennen lernen.

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